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23.07.2010
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13.01.2010, DFKI und Saar-Uni sind Partner im neuen europäischen Spitzencluster für Informatik EIT ICT Labs
EIT ICT Labs gewinnen Rennen um "Exzellenz in Innovation" / Rund 550 Millionen Euro für europäisches Netzwerk. Das Europäische Innovations- und Technologieinstitut (EIT) mit dem Kernpartner DFKI soll nach dem Wunsch von EU-Kommissionspräsident Barroso das weltweite Aushängeschild der europäischen Forschung und der Innovationspolitik werden. Das Konsortium "EIT ICT Labs" hat als Hauptziel, Spitzenforschung im Bereich der Informations- und Kommunikationstechnologien zu betreiben und diese als Innovationsmotor Nr. 1 auf Felder von großem gesellschaftlichen Bedarf wie Energieeffizienz, Gesundheit in einer alternden Gesellschaft, sichere Mobilität und Klimaschutz anzuwenden. In dem KIC, der den Namen "EIT ICT Labs" trägt, werden Spitzenforschungsinstitute wie das frannzösische INRIA, das schwedische SICS, das finnische VTT mit dem DFKI in Deutschland intensiv mit der Creme de la Creme der europäischen IT-Industrie wie SAP, Ericcson, Siemens, Nokia, Philips und Netzbetreibern wie der Deutschen Telekom und der France Telekom zusammenarbeiten.

In Saarbrücken ist das DFKI europäischer Kernpartner. Das Max-Planck-Institut für Informatik sowie die Fachrichtung Informatik der Universität des Saarlandes sind Partner im nationalen Cluster, das durch die Telekom-Gründung EICT koordiniert wird. Zusammengestellt wurde schon ein Risikokapital-Fonds von 100 Millionen Euro, um die anvisierten Ausgründungen von Firmen aus dem KIC bereits in der Gründungsphase zu unterstützen.

Der Präsident der Universität des Saarlandes, Prof. Volker Linneweber, zeigt sich ebenfalls hoch erfreut: "Die Universität ist mit der Fachrichtung Informatik und dem Intel Visual Computing Institute als Partner an dem neuen europäischen Eliteinstitut EIT ICT Labs beteiligt. Dies ist ein großer Erfolg für die Saarbrücker Informatikforschung. Neben dem nationalen Informatik-Exzellenzcluster und der Graduiertenschule kann Saarbrücken jetzt auch auf europäischer Ebene an der Spitzenforschung auf dem Gebiet der Informationstechnologie mitwirken. Durch die Beteiligung der großen IT-Unternehmen wird dies auch den Transfer von Forschungsergebnissen in die Industrie noch verstärken."

Die Arbeit des KIC soll spätestens im März 2010 beginnen. Das Gesamtbudget des KIC wird zu Beginn bei ca. 50 Millionen Euro pro Jahr liegen und dann bis 2013 auf jährlich ca. 160 Millionen Euro steigen, wobei nur 25% jeweils direkt von der EIT finanziert werden. Das DFKI ist einer von 23 Kernpartnern und in zwei Knoten des KICs für IKT vertreten: Am europäischen KIC-Zentrum in Berlin mit dem DFKI-Projektbüro Berlin und im nationalen Knoten in Saarbrücken. Der deutsche Knoten hat vor allem für das Thema Innovation europaweit die Koordinationsverantwortung, während Paris diese für Forschung und Stockholm diese für Bildung haben.

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Jörg Scherer
European Research and Project Office GmbH
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